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Die Lage in Honduras ist weiterhin angespannt
Die Lage in Honduras ist nach der Rückkehrdes gestürtzten Präsidenten Manuel Zelayas weiterhin angespannt. Zelaya kehrte am 21.09.09 nach Honduras zurück und suchte Zuflucht in der brasilianischen Botschaft.
Das Militär hatte den während seiner Amtszeit immer weiter nach links gerückten Zelaya Ende Juni gestürzt und außer Landes gebracht. Als Grund für den Putsch galt die geplante Volksabstimmung, durch welche die Verfassung geändert werden sollte, um Zelaya eine zweite Amtszeit zu ermöglichen. Kritiker warfen ihm vor, ähnlich wie Venezuelas Präsident Hugo Chavez eine verfassungswidrige Verlängerung seiner Amtszeit anzustreben.
Die Rückkehr Zelayas führte zu schweren Unruhen im Land. Tausende Anhänger demonstrierten auf den Straßen. Der Interims- Präsident Roberto Micheletti ließ daher eine Ausgangssperre für alle Bewohner des Landes verhängen.
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